Andreas Schönfelder
Ich bin Vater. Und seit ich Kinder habe, hat sich meine Verantwortung in der Welt verändert. Es geht nicht mehr nur um mich. Es geht darum, was wir weitergeben – an Werten, an Haltung, an Verantwortung. Ich möchte meinen Kindern vorleben, dass wir nicht wegschauen dürfen, wenn andere leiden.
Gerade deshalb kann und will ich nicht ignorieren, was viele Menschen durchmachen müssen. Es gibt Menschen, die unter Arbeitsausbeutung leiden oder in Formen von Zwangsarbeit und Sexarbeit gefangen sind – ohne Schutz, ohne Stimme, ohne echte Perspektive. Besonders in Südafrika sind viele von solchen Umständen betroffen.
Ich glaube daran, dass die Stärkeren eine Verantwortung tragen – weil es unser Auftrag von Gott ist. Wer die Möglichkeit hat zu helfen, sollte sie nutzen.
Ich selbst hatte in meinem Leben großes Glück. Ich bin immer wieder auf gute Teamleiter und Chefs getroffen – Menschen, die nicht nur an Zahlen gedacht haben, sondern auch an die Menschen dahinter. Chefs, die zugehört haben, die sich eingesetzt haben und verstanden haben, dass Arbeit mehr ist als nur Leistung. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie viel Unterschied echtes Verantwortungsbewusstsein machen kann.
Mit meiner Teilnahme möchte ich einen Beitrag leisten, um Menschen zu unterstützen, die sich nicht selbst befreien können. Jeder Beitrag zählt. Jeder Beitrag ist ein Zeichen dafür, dass sie nicht vergessen sind.
Danke, dass du dir die Zeit nimmst, das zu lesen – und vielleicht auch, ein Teil dieser Hilfe zu werden.